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Energieeffiziente Sanierung

Altes Haus wird klimaneutral
Wir zeigen im folgenden Film Schritt für Schritt auf der Baustelle, mit welchen Maßnahmen wir die Sanierung eines Hauses aus 1966 zum Effizienzhaus umgesetzt haben. Wir stellen auch die Fördermöglichkeiten vor und wie diese eingesetzt wurden. Der Bauherr erläutert seine Motivation und Wünsche, die ihn zu diesem Projekt bewegt haben.



Steht eine Sanierung an? Wenn schon, denn schon!
Bei jedem Gebäude müssen irgendwann Fenster, Fassade, Dach oder Heizung saniert werden. Es lohnt sich dabei immer zu prüfen, ob gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert werden kann. Oft reichen überschaubare Mehraufwendungen, die zu deutlichen Energie- und Kosteneinsparungen führen.
Die Bauteile der thermischen Gebäudehülle sind besonders langlebig. Die nächste Gelegenheit zu einer kostengünstigen Effizienzverbesserung kommt daher vielleicht erst in mehreren Jahrzehnten. Daher ist die Nutzung des Kopplungsprinzips sehr wichtig: wenn schon ohnehin Maßnahmen anstehen, dann sollte die Energieeffizienz des betroffenen Bauteils deutlich verbessert werden.

Sicherheit vor steigenden Energiepreisen
Niemand kann voraussagen, wie hoch die Energiepreise in 10 oder 20 Jahren sein werden. Man kann aber mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie mehr oder weniger schnell steigen werden. Die nicht erneuerbaren Ressourcen werden immer knapper, ihr Preis muss daher zwangsläufig steigen.
Die beschlossene Energiewende führt auch zu steigenden Preisen: die CO2-Emmision soll schrittweise auf die Brennstoffpreise umgelegt werden und diese erhöhen. Energieeffizienz muss sich lohnen und die Bürger sollen zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen motiviert werden.

Nachhaltige Zukunft gefordert und gefördert

Mit der Bekenntnis der europäischen Staaten zur Energiewende wurden auch in Deutschland die Weichen zu mehr Nachhaltigkeit gelegt: die erneuerbare Energien sollen ausgebaut und die Nutzung von Energiequellen deutlich effizienter werden. Langfristig soll die Energieversorgung europaweit klimaneutral erfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Investitionen nötig, die bereits heute die Staaten durch Förderprogramme unterstützen. Es gibt zahlreiche, besonders attraktive Fördermöglichkeiten, die jedem Bauherren erleichtern, ihre Investitionen auf dieser Grundlage vorzunehmen. Die Anforderungen sind umfangreich, anspruchsvoll, aber in jeder gut geplanten Sanierung gut umsetzbar.

So lange bei einem Gebäude der Verbrauch hoch ist, kann ein Umstieg auf die Erneuerbare wenn überhaupt, nur sehr aufwendig erfolgen. Diese stehen nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Erst die nachhaltige Senkung des Energiebedarfs führt zu einer Möglichkeit einer nennenswerten und nachhaltigen Deckung mit erneuerbaren Energien. Sinkt nach einer Sanierungsmaßnahme der Bedarf, kann die Versorgung mit erneuerbarer Energie sogar sehr gut und kosteneffizient erfolgen. Seit Anfang 2020 stehen umfangreiche Fördermöglichkeiten bereit, um diesen Schritt zu erleichtern. Auf jeden Fall bietet ein niedriger Energiebedarf eine geringere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und einen spürbar geringeren Kostenanstieg in der Zukunft.

Behaglichkeit und Objektwert steigen
Die Maßnahmen, die den Energiebedarf senken, führen gleichzeitig zu einer spürbaren Verbesserung der Behaglichkeit der Räume: wärmeren Bauteiloberflächen, verbesserter Luftdichtheit. Zugfreie, trockene und schimmelfreie Räume erhöhen Wohnkomfort und Objektwert. Voraussetzung dabei ist, dass das Lüftungskonzept nach der Sanierung nicht vernachlässigt wird. Wenn die alten Fenster mit undichten Fugen ausgetauscht wurden, muss auf einmal deutlich mehr gelüftet werden. Sonst kann die feuchte Luft nicht mehr ausreichend ausgetauscht werden. Wenn gleichzeitig ungedämmte, kalte Oberflächen vorhanden sind, kann es zum Tauwasserausfall und zum Schimmelwachstum kommen.

Qualifizierte Beratung hilft
Egal welche Maßnahmen Sie planen: es lohnt sich, die Beratung eines Experten in Anspruch zu nehmen, der die Gesamtheit der Wechselwirkungen aus Bauphysik und Gebäudetechnik im Blick hat. Er oder sie hilft Ihnen, die optimalen Maßnahmen zu finden, eventuell einen Sanierungsfahrplan für die nächsten Jahre zu erarbeiten, Synergien und Förderungen zu nutzen - Geld und Zeit zu sparen. Bei Bedarf holt er für Sie Angebote ein, organisiert den Bauablauf und kontrolliert die Ausführung - unabhängig von Firmeninteressen.

Fördergelder nicht verschenken!
Auch der Staat unterstützt die sanierungswilligen Bauherren bei ihrem Vorhaben: je nach erreichtem Effizienzstandard können zinsgünstige Darlehen teilweise mit Tilgungszuschüssen oder auch einmalige Förderzahlungen in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen finden Sie dazu unter ⇗ www.kfw.de und ⇗ www.bafa.de, oder bei Landesförderstellen, die die Bundesfördermittel teilweise aufstocken und noch günstigere Konditionen bieten.

Wer z. B. in Hessen in energieeffiziente Mietwohnungen - Neubau oder Sanierung  - investieren möchte, kann vom Land besonders zinsgünstige Mittel in Anspruch nehmen, die sogar die Bundesförderungen überbieten. Mehr Informationen finden Sie ⇗ hier.

Wenn Sie unsere Planungs- oder Baubegleitungsleistungen bei Sanierungsvorhaben in Anspruch nehmen, sind sogar unsere Honorare mit 50% bis maximal 4.000 € pro Antragsteller und Bauvorhaben zuschussfähig. Die Konditionen des Förderprogramms zur Baubegleitung finden Sie bei der ⇗ KfW Bank.

Mehr Wohnkomfort nach der Sanierung
Die Maßnahmen, die den Energiebedarf senken, führen gleichzeitig zu einer spürbaren Verbesserung der Behaglichkeit der Räume: wärmere Bauteiloberflächen, verbesserte Luftdichtheit, keine Zugerscheinungen, kein Schimmel, keine Feuchte erhöhen Wohnkomfort und Objektwert. Voraussetzung dabei ist, dass das Lüftungskonzept nach der Sanierung nicht vernachlässigt wird. Wenn die alten Fenster mit undichten Fugen ausgetauscht wurden, muss auf einmal deutlich mehr gelüftet werden. Sonst kann die feuchte Luft nicht mehr ausreichend ausgetauscht werden. Wenn gleichzeitig ungedämmte, kalte Oberflächen vorhanden sind, kann es zum Tauwasserausfall und zum Schimmelwachstum kommen. Eine gute geplante und ausgeführte energetische Sanierung bringt nicht nur eine deutlich bessere Behaglichkeit, sondern steigert auch den Widerverkaufswert Ihrer Immobilie.

Fördergelder nicht verschenken!

Wenn Sie unsere Planungs- oder Baubegleitungsleistungen bei Sanierungsvorhaben in Anspruch nehmen, sind sogar unsere Honorare mit 50% bis maximal 4.000 € pro Antragsteller und Bauvorhaben zuschussfähig. Die Konditionen des Förderprogramms zur Baubegleitung finden Sie bei der ⇗ KfW  Bank.